Sonnenschutz durch Fensterfolien

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[Werbung] Zu unserem Reihenhaus gehört auch ein Dachgeschoss inklusive großer Dachterrasse mit Südausrichtung. Eigentlich fast der schönste Raum im Haus – hohe Decken und durch eine breite bodentiefe Tür sehr hell.

Einen Nachteil gibt es allerdings: im Sommer wird es unter dem Dach fast unerträglich heiß. Da der Raum auch als Gästezimmer und damit zum Schlafen genutzt wird, sind wir schon länger auf der Suche nach einer guten und nicht zu teuren Lösung.

Eine Klimaanlage kommt für uns aus verschiedenen Gründen nicht in Frage. Deswegen sind wir auf unserer Suche auf Sonnenschutzfolien gestoßen: Sie sind nicht nur sonnenabweisend und wärmereduzierend, sondern bieten auch UV- und Blendschutz.

Die Folien lassen sich an nahezu jeder Glasfläche montieren. Sie mindern die Sonneneinstrahlung und nehmen Einfluss auf die Wärmeentwicklung im Raum, die sich – je nach Folienart – deutlich verringern kann und damit für ein spürbar angenehmeres Raumklima sorgt. Eine Sonnenschutzfolie hält, je nach Ausführung und Art der Anbringung, in der Regel zwischen drei und zehn Jahren.

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Bildquelle: Velken-Folientechnik GmbH

Helfen Sonnenschutzfolien auch bei sehr viel Sonneneinstrahlung?

Für eine Sonnenschutzfolie gilt, dass mit zunehmender Stärke der Grad des Sonnenschutzes zunimmt, während sich der Lichteinfall reduziert. Darüber hinaus absorbiert eine getönte Sonnenschutzfolie mehr Sonnenstrahlen als eine transparente. Eine silberne Sonnenschutzfolie wiederum reflektiert, sofern sie außen und direkt vor dem Glas angebracht ist, die Sonnenstrahlen wirkungsvoll. Deshalb empfiehlt sich auch bei sehr intensiver Sonneneinstrahlung, die Verwendung einer passenden Folie.

Unterschiedliche Folienarten

Bei der Montage einer Sonnenschutzfolie gilt es einiges zu beachten, denn auf dem Markt existieren zahlreiche verschiedene Folienarten. Eine große Auswahl an Sonnenschutzfolien gibt es bei Velken. Hier kann zwischen Kriterien wie Durchsichtigkeit, Lichtdurchlass, Blendreduzierung und dem Grad der Verspiegelung gewählt werden.

Sonnenschutzfolien und Spiegelfolien bieten tagsüber einen soliden Sichtschutz. Die Seite, auf der mehr Licht einstrahlt, wird gespiegelt, während die andere Seite durchsichtig oder getönt wirkt. Bei dieser Variante geht ein kleiner Anteil des Tageslichts verloren.

Bildquelle: Velken-Folientechnik GmbH

Eine Folie mit hohem Sonnenschutz, beispielsweise in Silber bzw. mit Verspiegelung, bietet eine Lichtwahrnehmung, die ungefähr einer getönten Sonnenbrille entspricht. Daran gewöhnt man sich in der Regel rasch. Generell gilt, dass je heller die Tönung, umso höher die Lichtdurchlässigkeit und geringer die Wärmereduktion im Raum.

Außerdem gibt es bei Sonnenschutzfolien teilweise bemerkenswerte Qualitätsunterschiede. Meist werfen sehr preiswerte Produkte unschöne Falten und Luftbläschen und sind weniger lange haltbar.

Oft bestimmt auch der Fenstertyp die Auswahl der Sonnenschutzfolie. Schräge Dachfenster zum Beispiel verlangen eine Außenfolie in Silber, hell, mittel oder dunkel. Hier dürfen keinesfalls Innenfolien oder farbige Außenfolien benutzt werden – diese könnten zu Spannungsrissen im Glas führen. Dasselbe gilt für dreifach verglaste Scheiben, für Verbund-Sicherheitsglas sowie für getönte und gasgefüllte Scheiben und für Wärmeschutzglas. Bei neuerem Glas, das einen Wärmedurchgang (K-Wert) von 1,8 oder niedriger hat, ebenso wenig eine Innenfolie verwendet werden. Fensterfolien wie etwa Milchglasfolie, Sichtschutzfolie, Dekorfolie oder eine transparente UV-Schutzfolie können dagegen ganz nach Belieben montiert werden.

Wie lässt sich eine Sonnenschutzfolie anbringen?

Man kann eine Sonnenschutzfolie innen, aber auch an der Außenseite eines Fensters anbringen. Wichtig ist, dass sie stets auf die komplette Scheibe und nicht nur teilflächig montiert wird. Zudem kann sie senkrecht oder waagerecht verklebt werden.

Die Art der Anbringung hängt vom Fenstertyp ab. Bei einer einfachen Verglasung oder bei älterem Glas kann die Folie innen montiert werden. Handelt es sich um ein modernes Doppelglas oder Dreifachglas, um Überkopfglas, Sicherheitsglas oder um Wärmeschutzglas, sollte die Sonnenschutzfolie außen angebracht werden. Dasselbe gilt für Schrägfenster und Dachfenster. Temperaturunterschiede am Glas könnten ansonsten zu einem Bruch führen. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn die Folie innen verlegt wird und der Zwischenraum eines Doppelglases sich aufheizt. Die Wärme im Raum wird dann zwar gesenkt, jedoch zugleich ins Fensterglas abgeleitet. Dies kann bei Temperaturänderungen einen Glasbruch durch unausgeglichene Spannungsverhältnisse zur Folge haben. Mit einer Montage von außen wird die Sonneneinstrahlung reflektiert, bevor sie auf die Fensterscheibe treffen kann.

Ich freue mich jetzt jedenfalls noch mehr auf den Sommer und bin froh, dass es so eine schnelle und einfache Lösung für unser „Problem“ gibt.

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